Heizungsanlage Tulbing
Die erste Heizungsanlage wurde in den 1970er-Jahren als Doppelkammerkessel errichtet.
Linke Seite eine Ölheizung und getrennt davon eine Heizkammer für feste Brennstoffe.
Dies sollte damals in der Zeit der Ölkrise die Möglichkeit schaffen, auch feste Brennstoffe (Holz, Briketts etc.) zu verwenden. Auch Karton und Papierreste wurden hier verwendet.
Der dazugehörige Öltank wurde gemäß der Vorschriften in dem nebenliegenden Tankraum an Ort und Stelle zusammengeschweißt. Konzipiert mit 7.200 l Tankinhalt, sollte für 2 Heizperioden dienen.
Die Warmwasseraufbereitung erfolgte mit einem 100 l Elektroboiler (Austria-Email).
Von einem Wiener Installateur errichtet, die Kosten waren damals mit 140.000.- öS.
Die genialste Idee die Erweiterung mittels Fußbodenheizung in allen Erdgeschoßräumen mit Fliesen (Eingangsbereich, Vorzimmer, Essplatz, Küche, Gang und Bad.
Der damalige Aufpreis mit 7.000.- öS war verschwindend zu den Vorteilen, die noch 50 Jahre später wirken. Die gesamte Zentralheizung bei einem Wiener Installateur hat damals 140.000.- öS gekostet. Die damals mögliche Bauweise mittels geschweißten Eisenrohren in 20 cm Anstand. Zur Wärmeverteilung mit Baustahlgitter verbunden, im Estrich verlegt.
Vom Heizhaus mittels Mischer und Pumpe und Niedertemperatur (37°C) in die Rohre geleitet. Es sollte nicht geheizt werden (wirkt sonst unangenehm), sondern die Fließen sich nicht kalt anfühlen.
Es gibt sogar in der Rohrführung einen verkürzten Bereich nur für das Badezimmer, dieser wurde aber in der Praxis nie verwendet. Die Umwälzpumpe läuft in der gesamten Heizungsperiode und mittels Schaltuhr von 6:00 - 22:00 Uhr (die Heizdauer).
Die beiden Schlafräume hatten Teppichboden, später dann isolierenden Korkbelag.
Im Kinderzimmer ist immer noch der ursprüngliche Teppichboden.
Im Wohnzimmer gibt es als Zusatzheizung den offenen Kamin mit einem Umluftventilator mit 3 Auslässen. Weitere Informationen weiter unten.
Gastherme Viessmann
Mit Einleitung der öffentlichen Gasversorgung in die Herrnberggasse wurde die Umstellung auf Gastherme durchgeführt.
Gas-Brennwertkessel
Warmwasserboiler 300 l
Warmwasserboiler 300 Liter: im Winterbetrieb wird er über die Therme beheizt, im Sommerbetrieb über die eingebaute Elektrowendel.
Beim Aufheizen im Winterbetrieb hat der Warmwasserspeicher die Priorität vor dem Heizungswasser. Erst wenn das Brauchwasser die eingestellten 60 Grad erreicht hat, dann wird auf Raumheizung umgeschaltet.
Im Sommerbetrieb auf 2 Punkte gehen, entspricht den erwünschten 60 Grad.
Im Winterbetrieb diesen elektrischen Wahlschalter auf Frost stellen, sonst schaltet sich eventuell die Elektropatrone zwischendurch ein (nicht notwendig - siehe oben).
Offener Kamin im Wohnzimmer
Die speziellen Eigenschaften des offenen Kamins.
Planungsprobleme